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Produktionshalle mit Verwaltungstrakt vergrößert – 25-jähriges Jubiläum gefeiert
Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum der Donauwörther Marx Tochterunternehmung Marx Ofenbau GmbH wurde im Rahmen einer Festveranstaltung die neu fertiggestellte Produktionshalle mit Verwaltungstrakt an die Geschäftsleitung vor Ort übergeben und mit rund 50 Prozent Flächenvergrößerung der Standort Süd verstärkt. „Hohes Auftragseinkommen bei bestehenden und neuen Produkten machte die Entscheidung leicht und unvermeidbar“, wie von der Geschäftsführung gegenüber unserer Redaktion betont wurde.
In einem Festakt wurde die Neuanlage in Donauwörth-Riedlingen von Pfarrer Josef Strasser gesegnet und der Produktion übergeben. OB Armin Neubert und Vize-Landrat Franz Oppel unterstrichen in ihrer Ansprache die Bedeutung des inzwischen zu einem der größten Ofenbauer im süddeutschen Bereich herangewachsenen Unternehmens und lobten die intensive Anbindung der gesamten Marx Gruppe in Iserlohn, Hennigsdorf und Donauwörth, die im Normalfall eigenständig, bei Großaufträgen jedoch kooperativ zusammenarbeiten.
Auch die menschliche Verbundenheit, insbesondere der Jungen Union mit Iserlohn, wird seit 25 Jahren mit regelmäßigen Besuchen in der Stadt, wie beispielsweise zum alljährlichen Schützenfest (Fermo Körner Kompanie) als „eine vorbildliche und nicht gewöhnliche Angelegenheit“ bezeichnet. Daher war es auch eine besondere Freude, dem Besuch Iserlohner Mitarbeiter, Berater, und insbesondere dem anwesenden Vorstandsmitglied der Sparkasse Iserlohn, beste Grüße übermitteln zu können.
Dem vor Ort tätigen Geschäftsführer Peter Schwob, vor 23 Jahren von Iserlohn/Schwerte nach Donauwörth umgesiedelt, wurden Glückwünsche zu seinem erfolgreichen Unternehmensaufbau wie auch zu seinem 50. Geburtstag ausgesprochen. Er beantwortete dies mit einer großzügigen Spende an den erweiterten Kindergarten Riedlingen, wie es seit Jahren Brauch ist.
In der abschließenden Information der Gesamtgeschäftsführung, durch den demnächst ausscheidenden Geschäftsführer Wolfgang Eckenbach, wurde der Neubau weiterer Produktionsflächen im Werk Iserlohn für 2007 angekündigt und die in die Geschäftsführung nachgerückten Junioren, Guido Eckenbach und Christian Eckenbach, vorgestellt.
Einige Zahlen zum Unternehmen: Mitarbeiterzahlen: Donauwörth – 20 Beschäftigte, Iserlohn – 45 Mitarbeiter und Hennigsdorf – 24 Mitarbeiter. Jahresumsatz aller drei Betriebe: zehn Millionen Euro. Was macht die Firma: Neubau, Reparatur und Instandsetzung von Induktionsschmelzöfen für Buntmetalle, Aluminium, Stahl und Eisen. Größtes Projekt: Aluminium-Induktionsschmelzofen, 70 Tonnen Fassungsvermögen Schmelzleistung 11,7 Tonnen pro Stunde, 6000 kW Leistung insgesamt.
Dieser Artikel stammt aus der "Donauwörther Zeitung " vom Donnerstag dem 16. November 2006 |