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Geschäftsführer Wolfgang Eckenbach plant seinen Rückzug
So kündigte jetzt Geschäftsführer Wolfgang Eckenbach an, dass er im kommenden Jahr aus der Geschäftsführung ausscheiden wolle. Nachrücken sollen dann seine beiden Söhne Christian und Guido Eckenbach. "Ich mache das jetzt 40 Jahre lang, irgendwann muss man den Punkt für den Abschied finden", erklärte Eckenbach im Gespräch mit unserer Zeitung. Doch zuvor soll noch der Erweiterungsbau der Produktionshalle am Iserlohner Standort fertig gestellt werden. Um 800 Quadratmeter möchte man die Hallen erweitern. Wie viel neue Arbeitsplätze dann dort geschaffen werden können, darüber wollte Eckenbach noch keine genauen Angaben machen. Nur soviel: "Wir planen Neueinstellungen." Möglich mach t diese Expansion "eine erfolgreiche Strategie, die wir in den letzten drei, vier Jahren gefahren haben", wie Eckenbach ausführt. Mit den kompletten hand- und prozess-gesteuerten Schmelz- und Erwärmungsanlagen für Eisen und Nichteisenmetalle, als Rinnen- oder Tiegelöfen, sowie den Komponenten und Einzelbausteinen zur Um- und Aufrüstung von Fremdanlagen liegt die Marx-Gruppe mit der Marx-Elektro-Wärme GmbH in Hennigsdorf und der Marx Ofenbau GmbH in Donauwörth - im weltweiten Geschäft mit an der Spitze. Hierzu kommt die langjährige Erfahrung im Reparatur- und Anlagenservice, die der Marx-Gruppe weiter hilft. "Durch unsere drei Standorte haben wir die Nähe zum Kunden deutlich verbessern können", weiß Eckenbach aus Erfahrung zu berichten. Trotzdem liegt der Hauptteil des Geschäftes im weltweiten Export. In China ist man aber noch nicht präsent.
Deshalb konnte jetzt auch pünktlich zum 254-jährigen Jubiläum der Donauwörther Marx-Tochterunternehmung im Rahmen einer Festveranstaltung, die dort neu fertiggestellte Produktionshalle mit Verwaltungstrakt an die Geschäftsführung vor Ort übergeben werden. Um rund 50 Prozent, oder 750 Quadratmeter, wurde der Standort Süd verstärkt. In ihren Ansprachen unterstrichen Oberbürgermeister Armin Neubert und der stellvertretende Landrat Franz Oppel die Bedeutung des inzwischen zu einem der größten Ofenbauer im süddeutschen Bereich herangewachsenen Unternehmens und lobten die intensive Anbindung der gesamten Marx-Gruppe, die im Normalfall eigenständig, bei Großaufträgen aber kooperativ zusammen arbeiten.
Bereits vor einigen Jahren konnte durch den Zukauf der Firma Blumenbecker im Kalthofer Feld die Produktionspalette erweitert werden. Denn dadurch konnte man das Know-How im Flüssigmetall-Transport und im Induktionsofenbau deutlich erweitern.
Dieser Artikel stammt aus der "Iserlohner Zeitung" vom Mittwoch dem 15. November 2006
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