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Isolationstechnik von der notwendigen Mindestisolation
bis zur MARX – Vollisolation…
Die Mindestisolationstechnik (Isolationsklebetechnik)
erfüllt gerade mal ausreichend die Anforderungen, die aus elektrischer
Sicht notwendig sind. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir
jedoch, dass diese Mindestisolation den zusätzlich auftretenden
Störeinflüssen (dynamische Kräfte, Feuchtigkeit,
Schmutz) in vielen Fällen nicht lange standhalten kann. Die
Standzeit schwankt mit 1-3 Jahren, in Einzelfällen auch darüber
hinaus. Aus Kostengründen wird diese Technik oft favorisiert,
jedoch erfordert Sie eine ständige technische Kontrolle gegen
Feuchtigkeit, Schmutz, Überhitzung und Schmelzinfiltrationen.
Die Vollisolationstechnik, die der MARX Standard
Isolationstechnik entspricht, bietet dem Kunden größtmöglichen
Schutz gegen dynamische Kräfte sowie Feuchtigkeit und Schmutz
und erfordert somit geringere technische Kontrolle durch den Kunden.
Eine vollisolierte Spuleneinheit kann im Störfall deutlich
über die früheren Temperaturgrenzen hinaus belastet werden.
Selbst erhebliche Metallinfiltrationen in Tiegelöfen waren
kein Grund mehr für einen Betriebsausfall der Anlage. Diese
Art der Behandlung gewährleistet eine Hitzebeständigkeit
von 220-260°C und ermöglicht gemäß den Erfahrungen
im Hause MARX eine Standzeit von 3 bis 9 Jahren.
Die Marx-Vollisolationstechnik besteht aus folgenden
Arbeitschritten:
- 3-fach Kunststoffbeschichtung des Kupferprofils mittels Gotekplast
(grau-grün-grau)
- Zwischenisolation aus Cogemikanit oder GHG (Überlappend
2-fach eingelegt und später durch Tränkung - siehe unten
- verfestigt)
- Kupferprofil teilweise mit Lackglasseidenband bandeln
- Vakuumtränken im Tauchverfahren mit einem elastischen,
hochisolierenden und wärmebeständigen Isolierlack (anschließend
Ausblasen der Zwischenisolation mit Pressluft für 100% freie
Luftschlitze!)
- Spule im Trockenofen trocknen
- Außenlagig ummanteln mit Silikatfilzgewebe, Isoplan oder
Glasgewebe
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