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Generationenwechsel in der Firma Marx |
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Christian und Guido Eckenbach übernehmen Top-Unternehmen
Iserlohn. (-nn) In der neuen Halle für Flüssigmetalltransportbehälter an der Lilienthalstraße feierte die Familie Eckenbach am Freitag offiziell vor über 200 Gästen den Generationenwechsel.
„Ich trete ins zweite Glied zurück und übergebe das Unternehmen an meine Söhne, die schon seit Jahren Geschäftsführer sind, aber ab dem Jahresende 2007 die Alleinvertretungsberechtigung erhalten“, so Wolfgang Eckenbach nach 40 erfolgreichen Geschäftsjahren als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Marx GmbH & Co. KG, „meine Frau und ich scheiden dann aus der Geschäftsführerposition aus“.
Begonnen hat alles „An der Langen Hecke“ im Unternehmen von Erich Marx.„Ich habe mir mein Studium mit fegen, Nachtarbeit und Lastwagen fahren finanziert“, erinnert sich Eckenbach an die Anfänge.Nachdem Wolfgang Eckenbach von Beginn an bei der Firma Marx tätig war, hat er ab 1967 eine Sonderausbildung bei dem Leiter der Forschung und Entwicklung der AEGElotherm in Remscheid über fünf Jahre jeweils freitags, samstags und sonntags angetreten. Nach der Ausbildung hat er sein nicht abgeschlossenes Studium spezialisiert und war für das zukünftige Aufgabengebiet qualifiziert. Er kaufte 1972 das Unternehmen von der Familie Marx. „Wir waren da schon fünf Jahre am Gerlingser Weg“ (heute Lilienthalstraße, Anm. der Redak.), blickt Eckenbach zurück. Er baute sein Unternehmen in den folgenden Jahren dank Beharrlichkeit und mit viel Mut zur Spezialisierung aus. In Donauwörth eröffnete er 1981 sei zweites Werk, in Hennigsdorf 1995 sein drittes. Rund 100 Mitarbeiter sind im erst 45 Jahre alten Unternehmen tätig. Die meisten Kunden beliefert die Firma Marx in Europa, sie hat aber auch gute Kunden in den USA und seit einiger Zeit auch in Russland. Dorthin wird ganz aktuell die Umrüstung der Größten Aluminium Strangpresse der Welt (20 000 t) auf moderne Temperaturführung am Blockaufnehmer der Presse geliefert. Dies ist einer der größten Aufträge, die die Firma Marx auf diesem Gebiet je erhielt. Die Umrüstung erfolgt in Samara, das nördlich vom Kaspischen Meer an der Wolga liegt.
„Wir haben noch viel zu tun“, schauen Guido (32) und Christian (30) Eckenbach nach vorne. „Das Unternehmen befindet sich in stabilen Verhältnissen und kommt in gute Hände“, ist Senior Wolfgang Eckenbach sichtlich stolz, „mein Lebenswerk habe ich mit Unterstützung unserer Mitarbeiter und dank des Vertrauens vieler Partner errichten können“.
Er wird weiterhin „in der zweiten Reihe“ mit Rat und Tat zur Seite stehen, Ehefrau Vera ist zudem weiter im buchhalterischen Bereich tätig.
Zeitungsartikel vom Stadtspiegel Iserlohn vom 07.10.2007
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Unternehmer und Ruhestand |
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Weltweit ist die Marx GmbH schmelz- und Erwärmungstechnik Iserlohn im Geschäft, mit Standorten in den USA, in Australien und Korea, im Iran, in der Türkei und in Russland, in europäischen Ländern selbstverständlich. Marx, jetzt unter den Söhen des Gesellschafters Wolfgang Eckenbach, baut Schmelzanlagen, Erwärm- und Gießanlagen, die Unternehmer rund um den Erdball begeistert haben.
Wolfgang Eckenbach faszinierte, bereits 1967, noch während seines Studiums, die Gießereimaterie. Wenn er an seine Zukunft denkt, konkretisiert sich, was ihn schon seit Jahren beschäftigt. Er hält, neben seinen Aufgaben als Senior in der Firma, Fachvorträge in Forschungszentren und bei hochrangigen Veranstaltungen, vor Kongressen und in Handelskammern vieler Länder, u.a. in den USA (Ohio), im Iran (Teheran), und in Russland (Moskau). Er spricht dann über seine Erfahrungen, z.B. über die "Erwärmung von Blockaufnehmern": "Gedanken für meine weitere Zukunft", sagte Eckenbach im Gespräch auf der Düsseldorfer Gießereifachmesse. |
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Metall fließt durch Induktion |
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Die Welt des Metallgießens ist von einer so verwirrenden Vielfalt, dass es - mindestens - eines ganzen Seminars bedürfte, um sie einfach zu erklären. Das Gießen bezeichnet im technischen Sprachgebrauch nach dem Schmelzen des Metalls den Transport der flüssigen in aus Sand modellierte oder industriell vorgefertigte Formen. Das Schmelzen bezeichnet dagegen den Übergang des festen in den flüssigen Zustand des Metalls, wofür unterschiedlich genaue Schmelztemperaturen zu beachten sind. Das Schmelzen wird in speziell ausgekleideten Netzfrequenz-Induktions-Elektroöfen (Induktion im Magnetfeld) unterschiedlicher Typen in Gang gesetzt, das wesentliche Arbeitsfeld heimischer Aussteller. Ein nach wie vor viel gefragter Typ ist der Tiegelofen, bei dem das Metall durch eine den Topf umgebende Induktionsspule geschmolzen wird - mit Wärmeverlust, aber auch Vorteilen. Unter daneben gefragten Typen dominiert der Rinnen-Vergießofen für Buntmetalle und Stahl. Der Induktor sitzt dort energiesparend unter dem Tiegel, was aber steten Schmelzfluss erfordert.
Zeitungsartikel vom Iserlohner Kreisanzeiger vom 25.06.2007 – Messe-Bericht von Karl Heinz Anders
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Marx Ofenbau expandiert |

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Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum der Donauwörther Marx Tochterunternehmung Marx Ofenbau GmbH wurde im Rahmen einer Festveranstaltung mehr dazu |
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